Meine Lektorin hat nicht immer Zeit für mich. Aus diesem Grunde bleibt so mancher Druck- und Grammatikfehler unentdeckt. Wer einen findet, darf diesen behalten. Bei sachlichen Fehlern wäre es allerdings schön, wenn man mich darauf hinweist.
Basta!
Einer, den keiner gerufen hat, meldet sich zu Wort: Der Genosse der Bosse. Seine Infantin wird bei der nächsten Landtagswahl in Niedersachsen antreten (ein Grund, diese Partei nicht zu wählen) und das Pferd (Mensch das ist ja sehr doppeldeutig) wird von hinten aufgezäumt.Der Totengräber der SPD hat mal wieder ganz tolle Tipps parat, die wir alle ganz gierig aufsaugen. Toll, wie es dieser Kanzler geschafft hat, in der Unbeliebtheitsskala aller ehemaligen, den Platz 1 zu erobern.
Spaß macht bei dieser Meldung nur, die Leserbrief zu lesen - wenigstens die, die es geschafft haben, an der scharfen Zensorentruppe um Franziska Kelch vorbei zu kommen (ich habe es mit meinem Kommentar jedenfalls nicht geschafft).
Ich wünsche Spaß beim Lesen, denn außer dem Grass-Bashing ist sonst nichts passiert. Ich will von diesem xxxxx nichts mehr hören, basta. Daher mein Aprilzitat: Ich erkenne meine Schweine am Gang!
Chapeau, Herr Grass
Eine Lobbygruppe in Deutschland braucht sich nur zu räuspern und alle erstarren vor Angst und fallen in die Duldungsstarre: es ist der Zentralrat der Juden in Deutschland. Da schlackern die Knie und jeder unserer Qualitätspolitiker sieht nur noch Fettnäpfchen, in die man leicht treten kann. Aktuelles Beispiel ist ein Gedicht von Günther Grass, das dem Präsidenten dieses Zentralrates, dem sich selbsternannten Literaturkritiker, Dieter Graumann nicht gefällt. Lieber Herr Graumann, mir gefällt auch einiges nicht, aber Wahres als „ein aggressives Pamphlet der Agitation" zu bezeichnen, steht ihnen schlicht und einfach nicht zu. Ich brauche nichts wiederzukäuen. Die Leserbriefe zu diesem Artikel sprechen für sich.Typisch deutsche Empörungspolitiker haben wieder zugeschlagen, u.a. die Nahles, für deren Partei der Grass jahrzehntelang Wahlkampf gemacht hat und das jetzt zeigt, wie verkommen diese Partei mittlerweiile geworden ist. Profillosigkeit hat einen Namen: SPD.
Wenn das Wort „Israel" genannt wird, springen nicht nur alle Abhörautomaten des Verfassungsschutzes an, sondern auch der unvermeidliche Henryk M. Broder und seine Stellungnahme war nur eine Frage der Zeit und wetten hätte ich können, dass der sofort die Waffen-SS-Keule schwingt. Wie durchschaubar und *gähn*. Ach Hendryk, deine Ergüsse sind so unoriginell, die vermisst wirklich keiner und the sun does not shine out of your ass! Ich finde das übelste Polemik, was dieses Arschloch da geschrieben hat. Darüber sollten sich mal unsere Staatstragenden empören! Der einzig gute Artikel, den ich gelten lasse ist aus der WELT. Meine Hochachtung, Herr Zippert! Wer was seriöseres sucht, der findet den ultimativ guten Kommentar, der ohne Schaum vorm Mund geschrieben wurde, hier, und der ist unbedingt zu lesen!
Alle Empörer sind wieder in ihrem Element und ich bin überzeugt, dass aber die wenigsten das Gedicht gelesen haben. Hier der Text für meine Leser.
Und weil wir so schön bei Gedichten sind. Hier nochmal das Gedicht von Erich Fried, einem Antizionisten, vor dem unsere Empörungspolitiker aber immer gekuscht haben, denn - er war Jude - und nicht in der Waffen-SS. Den konnte man nicht so einfach anpinkeln, wie es oben erwähnter Mann hier getan hat.
Ein Jude an die
zionistischen Kämpfer - 1988
Was wollt ihr eigentlich?
Wollt ihr wirklich die übertreffen
die euch niedergetreten haben
vor einem Menschenalter
in euer eigenes Blut
und in euren eigenen Kot?
Wollt ihr die alten Foltern
jetzt an die anderen weitergeben
mit allen blutigen
dreckigen Einzelheiten
mit allem brutalen Genuss
der Folterknechte
wie unsere Väter sie damals
erlitten haben?
Wollt jetzt wirklich ihr
die neue Gestapo sein
die neue Wehrmacht
die neue SA und SS
und aus den Palästinensern
die neuen Juden machen?
Aber dann will auch ich
weil ich damals vor fünfzig Jahren
selbst als ein Judenkind
gepeinigt wurde
von euren Peinigern
ein neuer Jude sein
mit diesen neuen Juden
zu denen ihr
die Palästinenser macht
Und ich will sie zurückführen helfen
als freie Menschen
in ihr eigenes Land Palästina
aus dem ihr sie vertrieben habt
oder in dem ihr sie quält
ihr Hakenkreuzlehrlinge
ihr Narren und Wechselbälge
der Weltgeschichte
denen der Davidstern
auf euren Fahnen
sich immer schneller verwandelt
in das verfluchte Zeichen
mit den vier Füßen das
ihr nun nicht sehen wollt
aber dessen Weg ihr heut geht!
Ein Teil der muslimischen Gemeinschaft ist krank
Die Überschrift könnte von mir sei, ist es aber nicht. Deshalb mache ich es heute auch ganz kurz: Lest diesen Artikel, dann wisst ihr warum. Die Lale Akgün meint, dem Islam fehlt ein Martin Luther. Mir fehlt da eher der Thomas Müntzer, ein Descartes, oder noch besser ein Voltaire. Mehr will ich dazu nicht sagen, aber Meldungen wie diese fördern meine Toleranz eher nicht.Sind wir noch zu retten?
Dass die Amis Meister der Diplomatie sind, behauptet wohl niemand. Im Gegenteil. Selten klappt das, was sie sich vorher vorgestellt haben. Sie haben Terroristen aller Art unterstützt, immer in der Hoffnung, sie als nützliche Idioten zu gebrauchen. Dass sich das meistens umgekehrt hat, ist zur Regel geworden. Sei es Bin Laden oder die Taliban, es ging immer schief. Das CIA-Strickmuster ist auch immer das gleiche. Man bricht einen aus der zweiten Reihe raus, schiebt dem Millionen in den A**** und meint, man habe die Zuneigung (=Abhängigkeit) sicher. Wenn das nicht klappt, dann schickt man die Economic-Hitmen und wenn das nicht hilft, die US Army. Saddam Hussein wäre heute noch im Amt, wenn er nicht auf die abartige Idee gekommen wäre, Öl auch gegen andere Währungen zu verkaufen.Das war nur die Einleitung. Hier habe ich über die Ratten geschrieben, die ihr Süppchen auch weiterhin kochen wollen. So haben sich die Amis so schön vorgestellt, dass wenigstens „ihr" Mann, der Wendehals Amr Musa, Staatspräsident in Ägypten werden wird, denn das hatten die Muslimbrüder mal versprochen. Das wird jetzt anders. Die Muslimbrüder schicken einen eigenen Kandidaten ins Rennen: den Multimillionär Chairat el Schater. Die „arabische Revolution" ist kein Frühlingserwachen, sondern ein anachronistischer Zug ins Mittelalter. Bei den Unterstützern (Saudi Arabien, Bahrain, Katar, ...) war auch nichts anderes zu erwarten. Die pumpen Millionen nach Syrien, damit dort weiter der Terror gegen Assad geschürt werden kann. Doch nicht um die Demokratie und Freiheit zu fördern, da könnten sie bei sich selbst anfangen, sondern um die „Gottlosen" zu massakrieren. Ich habe das Gefühl, dass unsere Außenpolitik mit dem Qualitätsminister Westerwelle an der Spitze alles tut, damit das Modell Gottesstaat Deutschland (Christliche DU als größte Partei, Pfarrerstöchterlein ist Kanzlerin, ein Pfaffe Präsident) in alle Welt exportiert wird, denn Syrien muss - notfalls mit aller Gewalt - an die Salafisten ausgeliefert werden, die als erstes den Alawiten den Hals rum drehen werden, wie Peter Scholl-Latour hier (bei 39:40) behauptet hat.
Die Finanzgangster sind unter uns
(Nebenbei: Der Titel ist eine Anspielung an den ersten deutschen Nachkriegsfilm von Wolfgang Staudte mit Hildchen Knef: Die Mörder sind unter uns).Manchmal habe ich doch was wichtigeres vor, als hier meine geistige Notdurft zu verrichten. Habe mein Haus verkauft und bin jetzt auf der Suche nach einem neuen Heim und da geht mir Syrien, Merkel und Gauck wirklich an selbigem vorbei. Es gibt manchmal persönlich wichtigeres als das Weltretten.
Aber dann hat man so eine kleine Nische und guckt mal Monitor und speziell diesen Beitrag, wo unsere Justiz von den staatstragenden Parteien gewaltig ausgebremst wird, um die „Finanzkrisenschuldigen" zu schonen, weil die Finanzverbrecher sich aus den staatstragenden Parteien rekrutieren oder geistig und sehr finanziell die staatstragenden Parteien unterstützen, damit alles so bleibt wie es ist, oder kennt jemand ein Aufsichtsratsmitglied, das was zu sagen hat und das zu den Piraten oder zu den Linken gehört?
... und wenn man an nichts Böses denkt, dann taucht eine Nuss namens Marie-Christine Ostermann bei Maybrit Illner auf (Illner scheint diese Frau zu lieben) und schon ist der Brechreiz da. Siehe mein Beitrag vom 5. Dezember 2011.
Jesaja 41, 24:
Siehe, ihr seid aus nichts, und euer Tun ist auch aus nichts, und euch wählen ist ein Gräuel.
Charity-Verarsche
Zuerst dachte ich, das sei ein PR-Gag von Jägermeister, bis ich dann den „ernsthaften" Hintergrund entdeckt hatte: PETA. Es gibt schon Clübchen, wo man sich ernsthaft fragen muss, was die wohl trinken, um solchen Mist loszulassen. Wer sich mal umfassend „bilden" will, dem sei die Homepage von PETA empfohlen. Da kann man leicht feststellen, dass es nichts gibt, was es nicht gibt. Aber die finden auch ihre Anhänger, die gerne ihren Geldbeutel aufmachen, denn das Hauptanliegen dieser edlen Vereine - und seien sie noch so durchgeknallt - ist das Generieren von Spenden, damit die Vorstände gut leben können. Von 2,5 Mio. Euro Spenden gehen fast 800.000 als Personalkosten raus und bei „Programme, allgem. Betrieb und Verwaltung" werden 1,6 Mio Euro ausgewiesen. Ja von den Dummen in Deutschland kann so mancher gut leben.
Ich habe die mal angeschrieben und mitgeteilt, dass ich gerne Mitglied werden möchte. Mal gespannt, was da kommt.
Bericht von der Oma aus Syrien, die einen kennt, der ...
Wenn ich wieder über Syrien schreibe, dann deswegen, weil hier die Manipulation der Meinung durch unsere Qualitätsmedien unerträglich ist. Wer nur wagt, die Berichterstattung anzuzweifeln, der kriegt gleich was um die Ohren. So ist es mir passiert, als ich auf der Ehrenbürgerernennungsfeier unseres ehemaligen Bürgermeisters, mir von einer Bundesverdienstkreuzträgerin sagen lassen musste, dass ich wieder einen Mist (oder war das ein anderes Wort) geschrieben habe. „Der Assad schießt doch gegen sein eigenes Volk". Dieser Satz ist griffig und ist in den Köpfen. Ich weiß nicht, was unser Staat tun würde, wenn bewaffnete Gangs Gasleitungen und Schienenstränge in die Luft jagen würden.Bis heute habe ich noch nicht kapiert, weshalb unsere Medien der selbsternannten „Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte" mehr als jedem anderen Glauben schenken. Ist es die Lust an der Gräueltatenberichterstattung? Oder wird alles in einen Topf gekippt und als „arabischer Frühling" verkauft, was eigentlich eher die arabische Götterdämmerung bedeutet? Ich weiß es nicht, es gibt keinen rationalen Grund.
Meine Meinung habe ich mir gebildet, weil ich auch andere Quellen lese und bei allem frage „Cui bono" und ich bin ich froh, wenn auch Leute diese Meinung vertreten, die sich vor Ort auskennen und nicht aus ihrem gewärmten Studio in Beirut sitzen und berichten, was die Frau eines Bekannten von der Schwiegermutter ihres Neffen von dessen Oma, die in Syrien wohnt, gesagt hat. Hört was Jürgen Todenhöfer und Peter Scholl-Latour (besonders ab min 34) hier über Syrien sagt und der weiß wo von er spricht, denn er war mehrfach da.
Da ich umfassend berichte, hier eine Polemik von Rafik Schami, die meisterlich erwidert wurde von Thomas Wagner. Alle Klarheiten jetzt beseitigt?
Heiligsprechung
Jetzt ist es geschafft, der Bundespräsident der Herzen ist gewählt. Jetzt wird alles gut. Vor der Wahl noch Gottesdienste, was will man mehr. Für mich hat diese Wahl keine Perspektive. Dieser Gauck ist retrospektiv, nicht prospektiv (googelt heute mal selbst) und ich kann das Wort Freiheit nicht mehr hören, denn es ist zur Worthülse geworden, die zu ausgelutscht ist: Freiheit heute, das ist die Freiheit der Märkte und das ist eigentlich nicht das, was ich darunter verstehe. Wer die Occupy-Bewegung als „unsäglich albern" bezeichnet, der hat keine Perspektive. Albrecht Müller von den Nachdenkseiten hat Gauck hier gut charakterisiert.Gaucks erste Kurzrede war schon eine Retrospektive. Schade, dass der nicht Geschichtslehrer wurde.
Ich komm' aus dem Osten
und such' einen Posten.
Erich Honecker habe ich nie gekannt,
meine Papiere sind alle verbrannt.
Alles wird gut. „Einigkeit und Recht und ..."
Etwas fand ich doch befremdlich: Bei dieser Heiligsprechung hatte sich der Bendedikt XVI. wegen Grippe entschuldigt. Das war schade, denn er wollte mit dem Wahlmann Rehagel über dessen Verpflichtung als Nationaltrainer des Vatikanstaates sprechen. Daraus wurde leider nichts.
Schlimmer geht’s nimmer
Erst erfindet man einen Präsidenten für Afghanistan, der genau das macht, was der Westen will, nämlich den Westen um Hilfe zu bitten, um einen irrealen Krieg gegen einen irrealen Feind zu führen und dieser Präsident schnappt jetzt nach seinem Herrchen und bittet die Freunde vor die Tür. Das soll jemand mal verstehen. Afghanistan hatte einen Olympiateilnehmer und deswegen war dieser Präsident auch in Peking, während seine Landsleute sich die Köppe einschlugen und er galt als der bestangezogenste Staatspräsident und jetzt auf einmal das? Ja, da stehen jetzt die Helfer, die keiner mehr will, eigentlich niemand je mochte und sind ratlos.P.S. Wer ist eigentlich Außenminister und was macht der eigentlich?
Matschbirnen
In meinem Eintrag vom 8. März habe ich ja den Hamadi Jebali von Tunesien vergessen, der gestern bei unserer Qualitätskanzlerin war und wahrscheinlich auch einen größeren Scheck mitgenommen hat. Dieser tunesische Ministerpräsident hat von McCain und Joe Lieberman seinen Segen bekommen. Er ist auch Generalsekretär der Ennahda, hat eine Zebibah und das verheißt nichts Gutes. Aber, er erfreut sich großer Beliebtheit bei unseren Medien, da auch er für den Sturz von Assad ist. Da kommt sofort eine Null mehr auf den Scheck. Beim Abendgebet kann der jetzt vor Freude seine Stirn noch fester auf den Gebetsteppich donnern, damit das Beulchen noch besser in allen Farben schillert.Mir hat man als Kind gesagt, dass jeder Kopfstoß tausende von Gehirnzellen absterben lässt. Ich glaube, da ist was Wahres dran und das erklärt vieles. Sich die Birne so zu verschammerieren kann nicht normal sein. Aber als das Christentum so alt wie der Islam war, haben sich die Geißler auch selbst vermöbelt. Religionen haben die Irrationalität als Programm und brauchen anscheinend auch irrationale Rituale, die man als rational Denkender nicht nachvollziehen kann. Mich deprimiert nur, das die Irrationalismen in der Welt nicht ab, sondern zunehmen. Wie man auch ohne Beten zu einer schönen Zebibah kommt, sieht man hier.