Beiträge zum Stichwort »Afghanistan«

Freitag, 16. März 2012

Schlimmer geht’s nimmer

Erst erfindet man einen Präsidenten für Afghanistan, der genau das macht, was der Westen will, nämlich den Westen um Hilfe zu bitten, um einen irrealen Krieg gegen einen irrealen Feind zu führen und dieser Präsident schnappt jetzt nach seinem Herrchen und bittet die Freunde vor die Tür. Das soll jemand mal verstehen. Afghanistan hatte einen Olympiateilnehmer und deswegen war dieser Präsident auch in Peking, während seine Landsleute sich die Köppe einschlugen und er galt als der bestangezogenste Staatspräsident und jetzt auf einmal das? Ja, da stehen jetzt die Helfer, die keiner mehr will, eigentlich niemand je mochte und sind ratlos.

P.S. Wer ist eigentlich Außenminister und was macht der eigentlich?

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Sonntag, 11. März 2012

WIE LANGE DENN NOCH?

Es ist einfach skandalös. Von mir aus können die dem Wulff Kekse in den Arsch schieben. Das sind alles Peanuts im Vergleich zu der unsinnigen never-ending story, die sich in Afghanistan abspielt. Keiner will dort diese Kaugummiboys (hätte man vor 50 Jahren geschrieben) und andere westlich dekadente Soldaten haben und schon gar nicht, wenn diese Korane verbrennen oder durchgeknallt Leute abknallen. Wenn schon der Operettenpräsident den Abzug fordert, dann wird es höchste Zeit.

Diesen Petersberg-Prozess hat Milliarden umverteilt, wenn nicht sogar Billionen, die vom Steuerzahler zur Waffenindustrie und zu den Warlords geflossen sind - unter maßgeblicher Mitwirkung des genialen Staatsmannes Joseph Martin Fischer, genannt Joschka. Für das einfache Volk in Afghanistan blieb nichts - nur Blut. Mich kotzt an, wenn die Sonntagsreden u.a. der Holocaustindustrie dem deutschen Volk die Schuld für alles Beschissene des zwanzigsten Jahrhunderts in die Schuhe schieben und das gleiche Volk nicht irgendwann den einzig wahren Schluss zieht und das Töten für immer einstellt. Das war auf dem Balkan falsch, was so langsam rauskommt und „nichts ist gut in Afghanistan", wie die Käßmann schon früh festgestellt hat. Jetzt will sogar unsere Qualitätskanzlerin den Abzugszeitplan verändern. Haben wir so eine beschissene Regierung verdient? Wahrscheinlich ja.

Kriege werden durch Medien vorbereitet (siehe jetzt in Syrien) und bewertet. Die Medien bestimmen, wer Schuft und wer Held ist. Wahrheit gibt es nicht. Auch für Fälschungen kann man den Purlitzer Preis bekommen, wie hier gezeigt wird.

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Samstag, 18. Februar 2012

Unsere Operettenpräsidenten sind nicht lieb, aber teuer

Unser Operettenpräsident Nummer 1 bekommt seinen Ehrensold (dafür hat sich unsere Qualitätskanzlerin eingesetzt - ist ja auch nicht ihr Geld) für 598 Tage im Amt. Nach der aktuellen Sterbetafel lebt der noch 28 Jahre und seine Olle danach noch 17,3 Jahre. Jetzt kann jeder ausrechnen, dass dieser Parvenu den höchsten Stundenlohn hatte, der jemals in Deutschland von der öffentlichen Hand bezahlt wurde. Ich komme so auf etwa 13.000 Euro.

Wesentlich teuerer kommt uns aber ein anderer Operettenpräsident zu stehen, der hier abgebildet ist. Da kann man noch ein paar Nüllchen dranhängen.

Interessant ist, wenn man unsere politische Haltung zu Afghanistan mit der zu Syrien vergleicht. Da fließen die Krokodilstränen und das Bundesministerium für Betroffenheit und Entrüstung kriegt sich nicht mehr ein, weil Assad ja das „eigene" Volk beschießt. Das hat aber unser Operettenprinz Nummer 2 nicht nötig: er hat dafür die Amis und u.a. auch unsere Bundeswehr, die die Drecksarbeit für ihn erledigen. Spaßig wiederum ist, dass wir in Afghanistan den Terror in Gestalt von Taliban und Al Kaida bekämpfen, genau wie Assad, aber der muss irgend etwas falsch machen, was ich bis jetzt noch nicht durchschaut habe, denn im Gegensatz zu uns, darf der das nicht. So ist das eben: wenn zwei das gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe.

In Afghanistan legen wir doch alles um, was nicht für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte ist und in Syrien setzen wir alles daran, dass ein laizistischer Staat abgeschafft wird und die Wahabiten an die Macht kommen. Assad hat es verkackt, weil er in Ahmadinedschad nicht den Teufel sieht, mit dem man nicht paktieren darf, aber unser Operettenpräsident Nummer 2 darf das ungeniert tun. Kapiert das jemand? Ich muss ehrlich sagen, ich nicht.

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Sonntag, 29. Mai 2011

Merkel „schockiert und traurig“

Bei solchen Meldungen käme mir das Essen hoch. Deshalb nach dem Essen keine News googeln! Da schreibt das Qualitätsblatt „FOCUS" über die Qualitätskanzlerin folgende Meldung: „Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verurteilte das Attentat als „mörderische Menschenverachtung". Sie sei „schockiert und traurig", teilte Merkel mit. Den Angehörigen der Toten gelte ihr aufrichtiges Mitgefühl, den Verletzten wünsche sie von Herzen eine baldige und vollständige Genesung. Die Bundeskanzlerin forderte eine gründliche Untersuchung des Attentats durch die afghanischen Behörden, damit die Schuldigen so rasch wie möglich zur Rechenschaft gezogen werden können."

Schön, dass unsere Bundeswehr, die Heimatarmee der Afghanen, da unten nur mit Wattebäuschen wirft und mit den brunnenbebohrten, cocacolabegeisterten Jugendlichen nur „Alle meine Entchen" singt, das der böse Taliban sofort abknallt, und nur noch das Schwänzchen in der Höh' bleibt.

Wenn sich diese anfängliche Wut über diese Aussage mal gesetzt hat - und dazu braucht man seine Zeit - dann muss man tief durchatmen. Solchen Schwachsinn kann man nicht verdauen. Diese bigotte Pfarrerstochter, die sich über den Tod von Menschen freuen kann und jetzt diese Scheiße „verlautbart", - nee ich schreibe es nicht - die geht bei mir in die erlebte Geschichte „Bundesrepublik Deutschland" als die Kanzlerin ein, bei der ich mich frage, ob es vielleicht Gott doch gibt, und der uns jetzt mit dieser Vettel Dame für alle Sünden bestraft, die das deutsche Volk der Welt in seiner ganzen Existenz je angetan hat. WAS TUT UNSERE BUNDESWEHR DA UNTEN? Bekämpft die Bankster hier in Deutschland, dann habt ihr für den Weltfrieden tausendmal mehr erreicht. Wenn mich eine gute Fee fragen würde, „Du hast einen Wunsch frei: Würdest Du lieber dem Middelhoff oder dem Bin Laden eine in die Fresse hauen?" Dann fiele mir die Antwort nicht schwer. Zu guter letzt: Unsere Bundesschwuchtel muss seine geistige Notdurft, wie ein Hund, dazu dann auch noch verrichten. Aus verständlichen Gründen nenne ich jetzt keine Quelle, denn wegen diesem Arschloch will ich nicht belangt werden. (Nebenbei: Gruß an die Herren in Dortmund, die beruflich immer gerne meine Website lesen). Hier auch ein schöner Leserbrieftext zu oben zitierten Artikel: Hilfe, der Feind wehrt sich. Wie traurig und schockierend. Die Sprüche sind seit Generationen die gleichen: "Wir trauern mit den Angehörigen...verurteilen die feigen Mörder...wir müssen jetzt erst recht weitermachen, damit der Tod unserer Gefallenen nicht umsonst war...für Deutschland." Wie erbärmlich.

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Montag, 10. Januar 2011

Pilgerfahrt nach Kabul

Als kleener Fetz (kölsch für kleiner Junge) gab es bei uns im Dorf den Knoddel-Heiner, der die Pferdeäpfel einsammelte und sie als Dünger verwertete. Außer seinem sehr sozialprestigeträchtigen Job gab es etwas, was ihn im Dorf auszeichnete und jeder ihm deswegen Respekt zollte: er war als Pilger in Jerusalem. Daran musste ich denken, als ich diesen Artikel las. Wenn also die Umfragewerte im Keller sind, jeder nur noch denkt, was will dieser Arsch, dann ist es Zeit nach Jerusalem Afghanistan zu fliegen und den Segen des Westlichen-Werte-Gotts zu holen. Dann erlässt man noch 17 Mio. Dollar Schulden (der Operettenpräsident Karsai konnte sich dadurch bestimmt anschließend mal wieder ein warmes Süppchen leisten) und das gute Werk ist vollbracht. Dann schnellen die Umfragewerte nach oben (denken die) und alles ist wieder gut. Nichts ist gut in Afghanistan. Na, der nächste Gast ist ja schon avisiert. Und unter uns: Die Soldaten saufen doch lieber mit ihr als mit dieser Schwuchtel Lichtgestalt, oder?

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Dienstag, 14. Dezember 2010

Frau Ministerin beim Truppenbesuch

Wenn Durchschlaucht daheim nichts zu sagen hat, dann geht es ihm wie anderen auch. Aber wenn es dann heißt, es war ihr eigener Wunsch, dann frage ich mich ernsthaft, was die in Berlin geraucht haben. Stellt euch mal vor, Frau Strauß hätte seinerzeit solche Wünsche geäußert? Was hat denn diese RTL2-Kindesmissbraucherjägerin dort eigentlich verloren? Der Adel hat ja schon immer das Volk geliebt, den die haben ja deren Reichtum erwirtschaftet. Und so an Weihnachten erinnert Adel sich der Gemeinen. Etwas Glamour in das Feldlazarett, da wird es dem gemeinen Soldaten doch gleich warm ums Herz. Es ist es schade, dass wir keinen Kaiser mehr haben, der mit weißem Ross vorbei kommt. Für die Truppenbetreuung waren früher Marlene Dietrich, Marilyn Monroe oder die Blitzmädchen zuständig, die auch mal Hand angelegt haben. Unsere Sissi heißt Stephanie und die Frontrevue inszeniert der Kerner. Nur ein böser Mensch würde sich wünschen, dass just in diesem Moment ein Volltreffer in der Szene einschlägt. Aber wie gesagt, nur ein böser Mensch würde sich so etwas wünschen.

Früher haben die Damen des höheren Standes die Armenküchen und Kriegskrüppel besichtigt, heute läuft die Show im TV. Gottschalk mit „Wetten, dass ... „ könnte ich mir dort auch vorstellen. Da ist ja die Hemmschwelle jetzt überschritten und höher, schneller, weiter, kaputter ist ja normal geworden. Ich hätte da auch schon so einige Vorschläge für die Zeltwette. Aber das ist ein anderes Thema.

Da ja der Guttenberg so beliebt ist, könnte er ja, wenn er demnächst die Merkel ablöst, seine Frau als Verteidigungsministerin ernennen. Sie ist ja schon sehr gut eingearbeitet und dann wäre es zur Wiederherstellung der Monarchie nur noch ein kleiner Schritt. Burda bereitet schon die Hochglanzglitterglamour-Bunte für die Restauration vor.

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