Beiträge zum Stichwort »De Maiziere«
Sonntag, 24. Februar 2013
Erdogan bombt
Der De Maizière versteht auch, sich überall theatralisch in Szene zu setzen. Ob beim Operettenprinzen in Kabul, oder bei dem türkischen Gernegroßsultan, immer ein dummer Spruch auf den Lippen. Er kann gut formulieren: Was er von seinen Jammerliesen hält, das hat er hier gesagt. Allerdings nicht so krass, wie es Friedrich dem Großen zugeschrieben ist ("Hunde wollt ihr ewig leben"), oder dieses Mal mit seinen dummen Gedanken, auf die der Assad nicht kommen soll. Besser, und vor allem zutreffender, hätte er diesen dummen Spruch seinem Gastgeber zugerufen. Dem Kantonisten traue ich nicht einen Zentimeter über den Weg. Der bombardiert seit Jahren ungestraft seine Kurden, die er am liebsten ... Wo bleibt da eigentlich der UN-Sicherheitsrat?07. Juni 2010
18. August 2011
01. Dezember 2012
15. Januar 2013
08. Februar 2013
21. Februar 2013
und das sind nur die ersten Google Meldungen. Wer Türkische Luftwaffe bombardiert PKK googelt, der erhält 23.500 Fundstellen. Mein lieber Herr Verteidigungsminister, auf dumme Gedanken braucht unser Freund da unten gar nicht erst zu kommen. Er hat sie schon! Aber im Gegensatz zu Assad, bei dem es immer heißt, der bombardiert sein eigenes Volk, möchte dieser Völkermörder Herr EU-Mitglied werden. Seine Untergebenen scheinen nicht so von seiner Politik überzeugt zu sein. Sie demonstrieren gegen die Truppenpräsenz der Amis und der Patriots, aber dafür gibts Polizei, Gummiknüppel, Tränengas und Pfefferspray. Von dieser Pro-Assad Demonstration in Hatay (nahe der syrischen Grenze), die er am Samstag vor einer Woche niederknüppeln ließ, bringen unsere Qualitätsmedien natürlich nichts. Auch unsere Frau Merkel, die sonst so gerne die Klappe aufreißt (wie beim Ai Weiwei, diesem Ei), wird da ganz still sein. Unser Verteidigungsminister gilt ja als gebildeter Mann. Wahrscheinlich hält er's mit Goethe:
Nichts bessers weiß ich mir an Sonn- und Feyertagen,
Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrey,
Wenn hinten, weit, in der Türkey,
Die Völker auf einander schlagen.
Man steht am Fenster, trinkt sein Gläschen aus
Und sieht den Fluß hinab die bunten Schiffe gleiten;
Dann kehrt man abends froh nach Haus,
Und segnet Fried’ und Friedenszeiten.
... und ich brech' ins Essen - auch ohne Pferdelasagne.
Samstag, 22. Januar 2011
Kotzbrocken gefällig?
Mein Lieblingskotzbrocken ist zur Zeit Dobrindt. Nomen est omen. Da fehlt nur noch der Namenszusatz, der ganz allgemein Tier, im engeren und häufigeren Sinn das domestizierte landwirtschaftlich genutzte Nutztier, bezeichnet. Dann könnte man getrost den Vorsatz, der für die Abkürzung von „Damenoberbekleidung" steht, streichen. Fertig."Opfer nicht verhöhnen", hieß der Tagesordnungspunkt, der u.a. oben genanntes XXX nutzen wollte, um die LINKE im Bundestag vorzuführen, weil Gesinchen das böse K-Wort benutzte.
Vielleicht darf ich mal an die DDR-Eingemeindung erinnern, wo uns von den Christdemokraten viele Stasi-demokraten als Unschuldslämmer präsentiert wurden, so wie diesen, deren Name wir heute schnell vergessen sollten. Ich erinnere an IM Czerny und an die Rolle unseres FDJ-Mädchens ganz oben, das die Rolle des „Ich komm' aus dem Osten, ich such' einen Posten, Erich Honecker habe ich nie gekannt, meine Papiere sind alle verbrannt" perfekt gespielt hat. Verbrannt, bzw. rechtzeitig beseitigt hat man so einiges von unseren christdemokratischen Antikommunisten, wahrscheinlich von diesem Bademeister, bei dem bestimmt der Reißwolf bei der Vernichtung von Stasi-Akten glühte. Manchmal fällt einem dann doch was in die Hände, aber das wird dann mit dem Hinweis auf Persönlichkeitsschutz nicht veröffentlicht, wie hier geschrieben steht. Als eine weitere Lichtgestalt der christlichen Demokraten hat man uns diesen Vogel präsentiert oder diesen Bankrotteur, der die Bundesrepublik bestimmt sehr, sehr viel Geld gekostet hat.
Ihr „Opfer nicht verhöhnen" ist gemäß dem Orwellschen Neusprech die Verhöhnung aller Opfer. Ich höre jetzt auf, denn mir wird übel, wenn ich an dieses verlogene Pack denke.