Beiträge zum Stichwort »Terror«

Sonntag, 21. November 2010

An alle Terrorfahnder und Bürger

Erst ein ernstes Wort an die Terrorfahnder: Wenn morgen nichts passiert, dann setzt es aber was! Nur rumnölen und Sprüche klopfen? Ich erwarte da aber ein ordentliches Feuerwerk. 22.11. das ist doch ein Datum, nach dem sich alle sehnen (obwohl 11.11.11 wäre noch geiler). Das ist doch besser als nein-iläwwen - zumindest für den deutschen Michel. Das kann der sich gut merken und falls er aufmuckt, dann kommt gleich 22.11.!! und Ruhe ist. Dann hat man die Rechtfertigung für Brustgrabscher und EKGs (Eierkontrollgriff). Jetzt wo die Haushaltspläne für das nächste Jahr aufgestellt werden, sollte man sich doch noch mal in Erinnerung bringen. Die Feuerwehr legt ja auch einen Teil der Brände selbst. Aber bitte dieses Mal nicht so dilettantisch wie beim Celler Loch, dem Plutoniumschmuggel, dem Anschlag in Pristina (aber bitte nicht verschlafen) oder dem saarländischen Terrorvideo. Professioneller soll es ja beim Anschlag auf das Münchner Oktoberfest zugegangen sein.

 

 

Jetzt ein Wort an meine Mitbürger: Als Gegenmaßnahme schlage ich vor, dass morgen keiner sein Haus verlässt. Dem Arbeitgeber mitteilen, dass psychologisch an diesem Tag aus Angst nichts läuft. Keine Einkäufe tätigen, einfach nichts machen. Alle Autos stehen lassen. Das wäre mal eine Aktion! Wetten, dass ein Tag später keine einzige dieser blödsinnigen Terrorwarnungen mehr in die Welt gesetzt werden würde? Der Einzelhandelsverband wäre sofort bei Merkel und Welle und würde denen die gelbe Karte zeigen. Ach, ich könnte mir das so schön vorstellen! Übrigens. Ich glaube, wer in der Schule so richtig Scheisse war und von niemanden gelitten, der wird entweder Vorstand bei einem Dax-Unternehmen, Terrorist oder Terrorfahnder. Das Anforderungsprofil ist das gleiche: Scheisse-Sein, oder wie man im Rheinland sagt: vor nix fies.

Permalink
Abgelegt unter: Terror, Terrorfahnder

Freitag, 19. November 2010

Hallo ihr Terroristen!

Für einen Kriminalisten sind wir alle Verbrecher und für die Terrorfahnder sind wir alle Terroristen. Es muss doch langsam möglich sein, mit Online-Durchsuchungen, Vorratsdatenspeicherung und was weiß ich noch alles, eine gigantische Bürgerbespitzelung aufzubauen. Das Umfeld wird zur Zeit beackert. Diese dämliche Bombenhysterie wird gnadenlos ausgenutzt, um einen farblosen Ministerdarsteller in den Vordergrund zu spielen. Klar, dass irgendwann mal irgendwelche Irren irgendetwas in die Luft jagen, dann haben alle Recht gehabt, die jahrelang gewarnt haben. Auch ich warne schon seit Jahren, dass in meinen Kirschbaum der Blitz einschlägt. Irgendwann werde ich auch Recht haben.
Aber warum traktiert uns die Journaille mit diesen Schwachsinnsmeldungen, die an die „stille Post" erinnern? Warum müssen unfähige „Redakteure" immer noch eins draufsetzen? An der „Namibiabombe" hat dies Dirk Benninghoff (Chapeau) vom Stern mal dargestellt. Es scheint aber eine singuläre Meinung zu sein, denn der Stern ist in dieser Beziehung genau so schmierig wie die anderen Käsblätter. Von denen schießt die Märkische Allgemeine den Vogel ab. Diesen Schwachsinn kann man dort lesen. Schade um die Bäume.
Wieso habe ich das Gefühl, dass die größte Terrorgefahr von unseren Koniferen in Berlin ausgeht? Dieser De Maizière macht alles so subtil, wie auch Florian Rötzer hier feststellt. Der Tollpatsch in dieser Sache ist mit Abstand der Berliner Innensenator Ehrhart Körting (SPD), der laut diesem Bericht gesagt haben soll: „Wenn man einen Nachbarn mit einer Waffe hantieren sieht, dann sollte man unverzüglich die Polizei alarmieren". Jetzt wundert es mich nicht mehr, wenn die SPD in Berlin von den Grünen überholt wird. Ihn hätte ich sofort gemeldet, wenn man mich gefragt hätte, ob ich einen weiß, der einen an der Waffel hat.

Permalink
Abgelegt unter: Terror, Ehrhardt Körting, Namibiabombe

Montag, 01. November 2010

Gedruckter Blödsinn

(Leider ist mein beschissenes Data-Becker Programm nicht in der Lage eine ordentliche, lesbare Formatierung zu erzeugen. Beim Abspeichern haut das alles wieder durcheinander. Deshalb bitte Nachsicht)

Meine Schnellanalyse der Internetmeldungen zu den Tonerkartuschenbomben führt - wer hätte das von mir anders erwartet, zum Armutszeugnis der Medien - weltweit, wie ich sehr leicht beweisen kann: 

 

BILD: Beide Pakete waren adressiert an Synagogen in Chicago (USA), sollten nach Expertenansicht aber unterwegs in den Flugzeugen per Handy-Signal gesprengt werden. 

1) Habe keine Ahnung von der Reichweite von Handysignalen, aber so viel ich weiß, bekommt man kein Handysignal in einem Flugzeug (was ich feststellte, als ich mein Handy verbotenerweise mal nicht ausgeschaltet hatte).

2) Wenn ich ein Flugzeug in der Luft sprengen will, dann adressiere ich bestimmt kein Päckchen an eine jüdische Synagoge. Was war denn nun das Ziel, das Flugzeug oder die „Jüdischen Einrichtungen"?

 

DIE SÜDDEUTSCHE: Obwohl das Paket erst nach der Zwischenlandung in Köln entdeckt wurde, verbuchte de Maizière den Bombenfund in England als deutschen Ermittlungserfolg. Der entscheidende Hinweis kam nach seiner Darstellung vom Bundeskriminalamt. Die deutschen Sicherheitsbehörden hätten in der Nacht von Donnerstag auf Freitag «von einem befreundeten Dienst» den Hinweis bekommen, dass in an die USA gerichteten Paketen Sprengstoff sei. Das Bundeskriminalamt habe dann sofort die Ermittlungen aufgenommen, die Nummer des Pakets ermittelt und an die britischen Behörden weitergegeben.

DIE WELT zum gleichen Thema: Deutsche Behörden seien in der Nacht zum Freitag von einem befreundeten Geheimdienst auf das Luftfrachtpäckchen mit dem Sprengstoff hingewiesen worden. Obwohl das Bundeskriminalamt nach seinen Angaben die in Köln umgeladene Sendung aufspürte, konnte sie nicht mehr gestoppt werden. Das Paket hatte den Angaben zufolge bereits eine halbe Stunde zuvor Deutschland wieder in Richtung Großbritannien verlassen.

UPS, wenn überhaupt durch sie versandt (was die Offiziellen in Jemen bestreiten), scannt alle Pakete und man kann im Internet nachgucken, wo das Paket gerade ist. Welche tolle Leistung das BKA vollbracht hat, müsste mir jemand erklären. Die Päckchen waren doch schon unterwegs. Die haben die Nummern nach England weitergeleitet, oder was? Der de Maizière wollte da einfach mal ganz link Sympathiepunkte abmelken. Dem "befreundeten Dienst" ist das aber mit den Päckchen reichlich spät aufgefallen. Wie so eigentlich so spät. Wie kam man denn darauf? Darüber findet man nichts in der Presse.

RHEINISCHE POST: Die jemenitischen Behörden beschlagnahmten mehr als zwei Dutzend verdächtige Pakete und nahmen eine junge Frau fest, deren Handy-Nummer auf einem Paketschein für ein Sprengstoff-Päckchen gefunden wurde.

Die Frau wollte anscheinend wahrscheinlich anschließend angerufen werden, falls die Päckchen unterwegs explodiert wären, um dies ihrer Versicherung zu melden. Wie beknackt ist denn diese Meldung? Mittlerweile sind sie ja auch drauf gekommen. Schade, dass erst nach dem Verfassen der Meldung der Verstand einsetzt.

 

SPREADNEWS.DE: Die bereits gestern gefundenen zwei Bomben waren scheinbar nicht die Einzigen. Bei Ermittlungen in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa wurde noch mehr Post mit eventuell explosivem Inhalt gefunden. Scheinbar gibt es eine größere Lücke bei der Luftfracht. Momentan werden die 24 Pakete auf Sprengstoff untersucht, ein Ergebnis ist noch nicht bekannt.

Wer bietet mehr? Alle mit der gleichen Handynummer? Was war mit den anderen Päckchen?

 

STERN: Die Paketbomben aus dem Jemen stehen offenbar im Zusammenhang mit dem Anschlagversuch auf ein US-Passagierflugzeug am ersten Weihnachtstag 2009. Die in der Nacht zum Freitag in Frachtflugzeugen mit dem Ziel USA entdeckten Pakete mit funktionsfähigen Sprengsätzen seien von demselben Bombenbauer zusammengesetzt worden, der auch die Bombe gebaut habe, die ein Nigerianer vergangenes Jahr in seiner Unterwäsche eingenäht an Bord eines Flugzeugs geschmuggelt hatte, sagte der Anti-Terror-Berater von US-Präsident Barack Obama, John Brennan, am Sonntag dem Fernsehsender ABC. Darauf deuteten "kriminaltechnische Analysen" hin.

Besagter Nigerianer war der bekloppte "Unterhosenbomber", das Millionärssöhnchen Omar Farouk Abdulmutallab, der damals für alles zu doof war. So schnell analysiert der Terrorberater von Obama. Bei der Qualität seines Personals wundert es mich nicht, dass der Präsident so manches in den Sand setzt.

 

DIE WELT: Der Inhalt der Pakete war unklar, laut US-Bundespolizei FBI handelte es sich nicht um Sprengstoff. Die Ermittlungen sollen klären, ob es sich um einen Testlauf für Briefbombenanschläge der Terrororganisation al-Qaida handelt. "Dies ist eine Möglichkeit, wir können es aber noch nicht definitiv sagen", sagte ein Sicherheitsbeamter. ...  Wie aus Regierungskreisen verlautete, entdeckten die britischen Behörden bei routinemäßigen Sicherheitschecks ein verdächtiges Paket in einem Frachtflugzeug. In dem Paket befand sich eine umgebaute Tonerkartusche, an der Drähte und weißes Puder angebracht waren. Das Paket wurde den Angaben zufolge auf Sprengstoff untersucht, die Tests fielen aber negativ aus.

Wahrscheinlich hat man da erst mit Niespulver geübt. Oder hat Vielleicht ein Geheimdienst die Kontrollen testen wollen, das soll es ja auch geben?

 

BILD: Nach dem Fund zweier Paketbomben in England und Dubai kam am Wochenende heraus: Die in Dubai entdeckte Bombe flog gar nicht per Frachtflugzeug - sie war nacheinander mit zwei Passagierflugzeugen transportiert worden!

Konfuzius hätte es auch nicht besser formulieren können. Was jetzt?

 

Die kleine Auswahl von total sinnlos nachgeplappertem Zeug zeigt, dass in unseren Medien keiner mehr sitzt, der nachdenkt, nachfragt oder schlicht schreibt, welch hirnloser Stuss über die Agenturen verbreitet wird. Wer meint, dass die TAZ eine rühmliche Ausnahme wäre, der kann hier nachlesen, dass auch sie den geistigen Dünnschiss über Deutschland auskippt. Wo bleiben da die Säzzer? Bei all diesem Schwachsinn bleibt aber ein fader Beigeschmack. Die Hysterie hat aber auch Zahlen, die man hier nachlesen kann. Danke an Infokrieger, der in die gleiche Kerbe haut. Hätte ich diesen wunderbaren Artikel früher gelesen, hätte ich mir meinen Senf sparen können. Ist das nicht schön, hier mit der Bin-Laden-Gasse 13? Berichterstattung, bzw. Hinterfragung könnte auch so aussehen: Obama weiss es besser als die Experten in England. Wat mutt, dat mutt

Permalink
Abgelegt unter: Terror, Jemen, Al Qaida