Beiträge zum Stichwort »Operettenpräsident«
Samstag, 18. Februar 2012
Unsere Operettenpräsidenten sind nicht lieb, aber teuer
Unser Operettenpräsident Nummer 1 bekommt seinen Ehrensold (dafür hat sich unsere Qualitätskanzlerin eingesetzt - ist ja auch nicht ihr Geld) für 598 Tage im Amt. Nach der aktuellen Sterbetafel lebt der noch 28 Jahre und seine Olle danach noch 17,3 Jahre. Jetzt kann jeder ausrechnen, dass dieser Parvenu den höchsten Stundenlohn hatte, der jemals in Deutschland von der öffentlichen Hand bezahlt wurde. Ich komme so auf etwa 13.000 Euro.Wesentlich teuerer kommt uns aber ein anderer Operettenpräsident zu stehen, der hier abgebildet ist. Da kann man noch ein paar Nüllchen dranhängen.
Interessant ist, wenn man unsere politische Haltung zu Afghanistan mit der zu Syrien vergleicht. Da fließen die Krokodilstränen und das Bundesministerium für Betroffenheit und Entrüstung kriegt sich nicht mehr ein, weil Assad ja das „eigene" Volk beschießt. Das hat aber unser Operettenprinz Nummer 2 nicht nötig: er hat dafür die Amis und u.a. auch unsere Bundeswehr, die die Drecksarbeit für ihn erledigen. Spaßig wiederum ist, dass wir in Afghanistan den Terror in Gestalt von Taliban und Al Kaida bekämpfen, genau wie Assad, aber der muss irgend etwas falsch machen, was ich bis jetzt noch nicht durchschaut habe, denn im Gegensatz zu uns, darf der das nicht. So ist das eben: wenn zwei das gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe.
In Afghanistan legen wir doch alles um, was nicht für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte ist und in Syrien setzen wir alles daran, dass ein laizistischer Staat abgeschafft wird und die Wahabiten an die Macht kommen. Assad hat es verkackt, weil er in Ahmadinedschad nicht den Teufel sieht, mit dem man nicht paktieren darf, aber unser Operettenpräsident Nummer 2 darf das ungeniert tun. Kapiert das jemand? Ich muss ehrlich sagen, ich nicht.