Beiträge zum Stichwort »Amr Musa«

Montag, 02. April 2012

Sind wir noch zu retten?

Dass die Amis Meister der Diplomatie sind, behauptet wohl niemand. Im Gegenteil. Selten klappt das, was sie sich vorher vorgestellt haben. Sie haben Terroristen aller Art unterstützt, immer in der Hoffnung, sie als nützliche Idioten zu gebrauchen. Dass sich das meistens umgekehrt hat, ist zur Regel geworden. Sei es Bin Laden oder die Taliban, es ging immer schief. Das CIA-Strickmuster ist auch immer das gleiche. Man bricht einen aus der zweiten Reihe raus, schiebt dem Millionen in den A**** und meint, man habe die Zuneigung (=Abhängigkeit) sicher. Wenn das nicht klappt, dann schickt man die Economic-Hitmen und wenn das nicht hilft, die US Army. Saddam Hussein wäre heute noch im Amt, wenn er nicht auf die abartige Idee gekommen wäre, Öl auch gegen andere Währungen zu verkaufen.

Das war nur die Einleitung. Hier habe ich über die Ratten geschrieben, die ihr Süppchen auch weiterhin kochen wollen. So haben sich die Amis so schön vorgestellt, dass wenigstens „ihr" Mann, der Wendehals Amr Musa, Staatspräsident in Ägypten werden wird, denn das hatten die Muslimbrüder mal versprochen. Das wird jetzt anders. Die Muslimbrüder schicken einen eigenen Kandidaten ins Rennen: den Multimillionär Chairat el Schater. Die „arabische Revolution" ist kein Frühlingserwachen, sondern ein anachronistischer Zug ins Mittelalter. Bei den Unterstützern (Saudi Arabien, Bahrain, Katar, ...) war auch nichts anderes zu erwarten. Die pumpen Millionen nach Syrien, damit dort weiter der Terror gegen Assad geschürt werden kann. Doch nicht um die Demokratie und Freiheit zu fördern, da könnten sie bei sich selbst anfangen, sondern um die „Gottlosen" zu massakrieren. Ich habe das Gefühl, dass unsere Außenpolitik mit dem Qualitätsminister Westerwelle an der Spitze alles tut, damit das Modell Gottesstaat Deutschland (Christliche DU als größte Partei, Pfarrerstöchterlein ist Kanzlerin, ein Pfaffe Präsident) in alle Welt exportiert wird, denn Syrien muss - notfalls mit aller Gewalt - an die Salafisten ausgeliefert werden, die als erstes den Alawiten den Hals rum drehen werden, wie Peter Scholl-Latour hier (bei 39:40) behauptet hat.

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Donnerstag, 08. März 2012

Ratten und Schiffe

Anders als bei der Costa Concordia, da war es der Kapitän, verlassen die Ratten als erstes das sinkende Schiff. Interessant ist, wer bei sinkenden Staaten als erstes das Regime verlässt und was anschließend mit diesen Personen passiert. Ähnliches soll es ja auch nach dem Zusammenbruch der DDR gegeben haben. Viele der „Demokraten" der ersten Stunde, haben sich bald als Stasimitarbeiter entpuppt. Böse Zungen meinen ja auch, das FDJ-Mädchen Angela Merkel sei die Rache Honeckers an der BRD. Für diese Verschwörungstheorie gibt es so manche Indizien.

Leider habe ich das nicht immer nachgehalten, aber so manches fiel mir doch ein:

Libyen: Dort war es die zwielichtige Gestalt namens Mustafa Mohammed Abdul Jalil, der vom ghaddafischen Justizminister plötzlich zum Freiheitsfanatiker mutierte. Seine Zebibah, weist ihn als strammen Muslim aus.

Ägypten: Nach dem Verzicht von Nobelpreisträger Mohammed el-Baradei, einem Mann mit Charakter, spielt auch ein ehemaliger Minister Mubaraks wieder eine große Rolle: Amr Musa. Der war Außenminister und will jetzt auch wieder mitmischen.

Syrien: Es ist so weit. Hier hat der stellvertretende Ölminister Abdo Hussameddin dem Regime den Rücken gekehrt. Auch hier würde es uns nicht überraschen, wenn der nach dem Sturz von Assad wieder auftauchen würde.

Verruchte Menschen meinen, dass da Geheimdienste die Hände im Spiel haben. Wie die darauf kommen?

Hier noch ein Bericht aus Österreich, der mal die Informationsquelle „syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte" ins Visier nimmt. Löblich!

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