Beiträge zum Stichwort »Bankster«
Donnerstag, 20. Dezember 2012
Deutsche Banksterbande
Das abgedroschene Brecht-Zitat: "Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?" ist ja nur ein Teilzitat. Im Zusammenhang heißt es ja: „Was ist ein Dietrich gegen eine Aktie?" und dann noch: "Was ist die Ermordung eines Mannes gegen die Anstellung eines Mannes." Das sollte auf dem Türschild und auf den Briefbögen der Leiharbeitsfirmen stehen. Unser Turbokapitalismus geht vor seiner Selbstzerstörung so langsam in die Endphase. Vielleicht hat das der Maya-Kalender gemeint? Dreist das Verhalten unserer größten Bankster, denen man den Namenszusatz „Deutsch" entziehen sollte, oder nur dann erlauben, wenn der Zusatz „größtes deutsches Banksterhaus" darunter steht. Was sich diese Bank so alles erlaubt (und da war sie ja nicht die einzige), ist unfassbar. Dass sich deren Vizeschnösel erdreistet, den Wulf zu spielen, wäre schon Kündigungsgrund genug (natürlich ohne Abfindung), denn es sollte sich spätestens nach Wulf rumgesprochen haben, dass das manchmal nicht gut geht. Aber dieses Pack ist es ja gewöhnt, dass alle nach deren Pfeife tanzen. Warum nimmt man nicht diese gewissenlose Bande in Beugehaft? Wozu haben wir denn diese Gesetze? Nur für Kleinkriminelle?Nach dem Krieg, als alle noch betroffen waren und man den Sumpf den Unheils ausrotten wollte, da stand die Verstaatlichung der Großindustrie und der Banken mal für kurze Zeit auf der Agenda:
„Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden. Nach dem furchtbaren politischen, wirtschaftlichen und sozialen Zusammenbruch als Folge einer verbrecherischen Machtpolitik kann nur eine Neuordnung von Grund aus erfolgen. Inhalt und Ziel dieser sozialen und wirtschaftlichen Neuordnung kann nicht mehr das kapitalistische Gewinn- und Machtstreben, sondern nur das Wohlergehen unseres Volkes sein. Durch eine gemeinschaftliche Ordnung soll das deutsche Volk eine Wirtschafts- und Sozialverfassung erhalten, die dem Recht und der Würde des Menschen entspricht, dem geistigen und materiellen Aufbau unseres Volkes dient und den inneren und äußeren Frieden sichert."
Eine Partei, die diese Sätze im Programm hat, wäre für mich richtig wählbar. Na, welche Partei war es? Hier die Auflösung. So ändern sich die Zeiten. Heute ist der Untergang alternativlos. Lieber Peter Sodann, warum hast Du es damals nicht getan? Unverzeihlich.
Freitag, 07. September 2012
Wo sind die Schattenmänner?
Wer meiner Empfehlung gefolgt ist und hat den Film „Eine Bank lenkt die Welt" gesehen, der war bestimmt begeistert über die Berichterstattung. Das war das schöne daran. Auf der anderen Seite, es interessiert nur eine Minderheit, was, in der Welt so vor geht. Das „Goldman Sachs"-U-Boot Draghi hat bestimmt den Kampfauftrag, den Euro zu versenken, um von der viel desaströseren Währung, dem US-Dollar abzulenken. Es ist wirklich eine Draghödie. Denkt daran, ich habe mal Gold und Kartoffeläcker empfohlen. Daran hat sich nichts geändert. Wir machen jetzt einen auf Inflation. Der Reset kommt, aber ich befürchte, dass man wieder nichts aus der Geschichte gelernt hat. Der Kapitalismus ist nicht die Rettung der Welt, wie viele meinen. Wer den erwähnten Film noch nicht gesehen hat, kann ihn sich hier ansehen oder bei arte zu Unzeiten:Mittwoch, 19. September 2012, 10:25
Donnerstag, 27. September 2012, 02:50
Wenn ein Land mit 314 Millionen Einwohner nur so schwache Kandidaten als Präsidentendarsteller hervorbringt, dann ist klar, dass dies nur die Marionetten sind. Die Bankster im Hintergrund sieht man nicht. Wo sind diese Schattenmänner?
Mittwoch, 29. Februar 2012
Bank müsste man sein
Das ist sogar noch besser als bundesrepublikanischer Ehrensöldner. Da taucht man bei dem Draghi auf und schon kippt der die Kohle vor die Tür. Als ich noch auf der Uni war, wäre ein solches Verhalten noch unvorstellbar gewesen, weil es geben alle guten Grundsätze der Währungsstabilität verstoßen hätte. Der Patient liegt im Sterben, und weil die Tropfen nicht geholfen haben, kriegt er jetzt die ganze Flasche reingekippt, nach der alten Bauernregel: Viel hilft viel. Die beiden Spitzbuben Draghi und Bernanke geben diesem kaputten System den Todesstoß. Ich habe Euch gewarnt! Wer Zeit hat, sieht diesen guten Film, der das amerikanische Finanzsystem erklärt.
Dienstag, 18. Oktober 2011
Ökonom mit Herz und Verstand: Bernd Senf
Eher durch Zufall fand ich die Website, beziehungsweise ein Video von dem etwas freakisch aussehenden Bernd Senf, der als Ruhestandsprofessor der Volkswirtschaft noch Vorträge hält, in denen er ziemlich hart zu den Finanzgangstern Stellung bezieht.Episode am Rande: Da kam mir wieder ein Gespräch mit dem ehem. Chefvolkswirt der Deutschen Bank in Erinnerung, als ich einen Prof. Senf erwähnte, der mich seinerzeit sehr beeindruckt hatte, aber Walter dann ein Bild zeichnete, dass total unterschiedlich zu dem meinigen war. Erst nach und nach stellte sich heraus, dass ich den Paul Senf aus Saarbrücken und er diesen Bernd Senf meinte, bei dem eine seiner Töchter studierte.
Bernd Senfs 2:44 Std. dauernder Vortrag sei jedem empfohlen, der mal unser Währungssystem mal erklärt haben will und der nur geringe Kenntnisse von ökonomischen Prozessen hat. Der Vortrag ist sehr plastisch und man erfährt auch, weshalb das Märchen vom Wolf und den sieben Geißlein so schön zu unserem Bankstersystem passt. Ist auch sehr kurzweilig: gefühlte 45 Minuten. Wenn der Senf seinen Senf dazu gibt, macht das Spaß zuzuhören.
Es ist ein Stück Hoffnung, wenn sich Ökonomen nicht wie Nutten den Mächtigen an den Hals werfen (spontan fallen mir da der unselige UnSinn oder dieser kleine Wichtigtuer ein), sondern sich auch bei der „Occupy Frankfurt" Bewegung engagieren. Chapeau Herr Senf und an die Kamarilla der Hochfinanz ein dreimal kräftiges Pfui-Deibel.
Montag, 17. Oktober 2011
99 Prozent blieben zu Hause
So persiflierte das Zentralorgan der Neokapitalisten die Demonstrationen gegen die Bankster, die als zartes Pflänzchen auch jetzt in Deutschland stattfanden. Für mich war es ein Déjà-vu-Erlebnis, denn meine letzte Demonstrationsteilnahme liegt fast taggenau 30 Jahre zurück. Was war der Unterschied? Zuerst natürlich die Teilnehmerzahl (2.000 statt 300.000) zum anderen die Organisation, die gestern sehr bescheiden war. Als Lautsprecheranlage war da ein Verstärkerlein, dass sich ein Klischeemantafahrer nicht mal in sein Auto eingebaut hätte. Das war manchmal auch gut so, denn am Schluss konnte und durfte jeder seinen Senf ablassen, der meinte etwas sagen zu müssen. Wer da nicht im kleinen Umkreis von fünf Metern stand, der wurde dann Gott sei Dank verschont von einer Alten, die meinte auf die Chemtrails und auf die Polyamide die vom Himmel fallen hinweisen zu müssen (jetzt weiß ich wenigstens, was die kleinen weißen Partikelchen sind, die auf meinem Hemd liegen und die ich fälschlicherweise jahrzehnte für Schuppen hielt) und wo sie sogar Fotos davon hätte. Auch von der Gesangseinlage eines Alkis (darf man das politisch korrekt überhaupt sagen?), der sich als King Size Dick versuchte, bekam man dann nichts mit. Überhaupt war das so eine antiautoritäre, gewolltes Unorganisiertheit, die man landläufig als walddorfschulentypisch bezeichnen könnte. Löblich war, dass Attac sich aber gewagt hat, den Hut aufzuziehen und wenigstens ein bisschen Organisation reingebracht hat. Es ist schon hilfreich, wenn einer sagt, was die Massen als nächstes machen sollen. Was aber dann prompt wieder Missfallen bei Frodo Freeliner fand, der in FB bemängelte, dass Attac da war. Ja um Himmelswillen, wer soll das denn organisieren? Der Ackermann von der Deutschen Bank? Gestört hat zwar, dass sich die LINKE oder türkische Kommunisten nicht an die Abmachung der Veranstalter (aha, wer war das denn?) hielten und ihre Papierchen verteilten. Zum ersten Mal habe ich eine Anonymous-Gruppe getroffen. Die Jungs haben mir sehr ausführlich erzählt, was sie so beabsichtigen auszudrücken, aber weitergeholfen hat mir das auch nicht. Leider musste ich auch feststellen, dass zwar viel Herz, aber wenig Wissen über „Geld" vorhanden ist. Aber das ist überall so. Die schlichte und einfache Tatsache, dass die Geldschulden genau so hoch sind wie die Geldguthaben wird nicht von allen kapiert. Wenn einer eine Millarde Schulden hat, dann nur bei einem, der eine Milliarde zuviel hatte und diese verleihen konnte. Wir wissen ziemlich genau, wer Schulden hat, aber wir wissen so gut wie nichts, bei wem. Wer doch schön, wenn alle mal vortreten und ihre Ansprüche mal persönlich vortragen würden. Da ist auf der einen Seite der Steuerhinterzieher, der sein Schwarzgeld heimlich bei den Banken in gewissen Ländern gebunkert hat, oder auch der Drogenboss, der sein schmutziges Geld so versteckt hat. Wenn jetzt ein Schuldenschnitt für Griechenland kommt (das A. von der Deutschen Bank flüstert ja der Merkel schon was ins Ohr), dann könnte man doch mal differenzieren. Sollen sie doch aus den Löchern kommen die Ratten. Eine sozial gestaffelte Lösung wäre perfekt möglich. Die 10.000 von der Oma könnte man durchwinken, aber die 100 Millionen eines afghanischen Warlords nicht. Das ist konstruktiv, gerecht und tut nicht mal denen weh, die Kohle ohne Ende haben. So einfach wäre die „Finanzkrise" zu lösen. Das Geld muss man dort holen wo es ist und nicht centweise aus den Taschen der einfachen Bürger.Der Wahlspruch (das ist deutsch für Slogan) „Occupy Cologne" (ich weiß nicht, warum wir diese Scheiß-Anglizismen brauchen) sagt nichts aus und muss durch einen griffigen, deutschen ersetzt werden. Das wäre eine Aufgabe für unsere Medienexperten, von denen es doch überall nur so wimmeln soll. Da muss eine Forderungen her, die sich an Realitäten und nicht an Wünschen orientiert. Die Gläubigerseite muss erhellt werden. Wer sind die Gläubiger? Wer die Geldvermögensbesitzer?
Schade, dass trotz aller Unzulänglichkeit nur so wenige auf die Straße gehen. In Rom sollen es 100 - 200 Tausend gewesen sein. Sind diese Römer besser informiert, engagierter oder sonst was? Wäre wünschenswert, aber auf der anderen Seite sollten die erst mal ihren notgeilen Staatschef zum Teufel jagen. Ja es gibt noch viel zu tun und das waren eigentlich nur ein paar Mäkeleien, die man einem Motzblogger verzeihen soll.
Montag, 20. Juni 2011
Wer haftet für Merkels Bockmist?
Leider kann man den Schaden, den eine Regierung einem Volk zufügt, weder versichern, noch diese Regierung dafür in Regress nehmen. So bekam man nichts, wenn mittels Adolf Hitler und dem zweiten Weltkrieg das Häuschen weggebombt wurde oder wenn die SPD und GRÜNE (diese Pharisäer) eine „Riesterrente" beschlossen haben, wo gutgläubige Menschen Prämien zahlen, der Staat (mittels staatlich gefördert ...) die Provisionen zahlt und die Versicherungsbranche abkassiert und am Ende nur die geöffneten Augen des Ruheständlers groß werden (das hat Georg Schramm hier schön formuliert). Weshalb die Sozialdemokraten - ohne Not - die Altersversorgung der Bevölkerung den Maschmeyers in den Rachen geworfen haben, das hat Albrecht Müller von den Nachdenkseiten hier deutlich dargestellt (dieser Vortrag ist der bedeutsamste seiner Art, der die Machenschaften dieser neoliberalen Banksterbande am besten auf den Punkt bringt). Bewundern kann man nur die Skrupellosigkeit der Akteure, die sich nicht mal schämen. Um es mal ganz modern zu formulieren: Ich fremdschäme mich für diese Bande, von denen einige, und das ist das perfide, sogar mit dem SPD-Parteibuch rumlaufen.Aber das nur am Rande. Die Merkel mitsamt ihrem unfähigen Kabinett kann ich leider, leider nicht in Regress nehmen, wenn sie die Entreicherung ihrer Staatsbürger - ob wissentlich oder nicht - das spielt keine Rolle, vorantreibt. Man lese hier, was Juncker vor einem Jahr dem Luxemburger Wort gesagt hat und diese Zeitung ist ein konservatives Blatt! Das Sozial- und Lohndumping, das Juncker Deutschland vorwirft, ist nicht vom Himmel gefallen. Die deutsche Politik der letzten zwanzig Jahre ging auf die Kappe der abhängig Beschäftigten und für deren Trümmer werden sie abermals zur Kasse gebeten - leider nicht FREIWILLIG!
Dienstag, 24. Mai 2011
Raubüberfall auf Griechenland
Bei den alten Raubrittern wusste man immer wo man dran ist. Leider haben einige die Bauernkriege („ein Spaten zwischen die Rippen") und die französische Revolution („hängt sie an die Laterne") überlebt und konnten ihre Beute retten, aus denen mehr oder weniger Reichtum entstanden ist. Beispiele: Die Sippe unseres entdokterter Guttenbergs (hier eine alte lesenswerte Satire aus derFreitag) oder die Sippschaften in Monaco oder Liechtenstein, wo die Raubritter der Neuzeit ihren (juristischen) Sitz haben.Heute ist das Auftreten der Raubritter subtiler. Sie kommen nicht mit Hellebarde und Morgenstern, sondern mit Aktenköfferchen, Klapprechner und EiFohn. Sie überfallen einen nicht mehr persönlich, sondern saugen die Kohle so aus der Tasche, dass Du Dich nicht wehren kannst. So die Mineralölindustrie (das Kartellamt braucht da 200 Seiten, um die Machenschaften zu beschreiben) an der Tankstelle, die Pharmaindustrie, die via Krankenkassenbeiträge ein gesichertes Einkommen hat und so aus Scheiße Geld macht, mit einer Gewinnspanne, die jeden Drogendealer neidisch werden lässt (deshalb heißen auch Arzneimittel „Drugs"). Schlimm jetzt die immer größer werdende Bande der Bankster, die vor allem aus der angelsächsischen Welt kommen, weil man dort schon früh gelernt hat, dass es sich durch Raub ganz gut leben lässt. Man nannte dies dann „Commonwealth". Wörtlich übersetzt „gemeinsamer Reichtum", was leider irreführend ist. Besser wäre, eine Übersetzung „gemeinsam schaffen wir den Reichtum (einzelner)". Sinn der neoliberalen Raubzüge ist die Umwandlung öffentlichen Eigentums in profitträchtiges Privatvermögen, das zur Zeit in Griechenland demonstriert wird. Dass die Böcke dort zu Gärtner gemacht werden, gehört zu diesem Plan. Wundern tut mich nur, dass dies dem Mubarakfreund und Cocktailsozialisten Papandreo erst jetzt auffällt.
Erfreut hat mich, dass die Protestler in Madrid Plakate trugen gegen die „Finanzterroristen". Es scheint langsam mal dem einen oder anderen zu dämmern, dass der Terrorismus nicht von den Turbandruiden vom Hindukusch aus geht, sondern von den nadelgestreiften Bankstern der Wallstreet und von sonst wo. Deshalb Abzug der Truppen aus Afghanistan und eröffnet die Jagd auf die Frechdaxe und andere Schmarotzer auf den Kaimaninseln, Bahamas, etc. Die schwarze oder graue Liste der OECD könnte systematisch abgearbeitet werden. Das wäre mal was, mit dem ich mich identifizieren könnte: Der Kampf gegen den internationalen Terrorismus - Finanzterrorismus!
Dienstag, 19. April 2011
Rechtspopulist gewinnt in Finnland
Mir schwillt immer der Kamm, wenn ich solche Schlagzeilen lese. Kaum ist da einer, der sich nicht an die „politisch korrekte" Mainstreamline hält, wird der gnadenlos niedergemangelt. Auch die Fotos sollen das im Unterbewusstsein unterstreichen: Weitwinkel und Froschperspektive, wie hier in der Zeit. Timo Soini ist eben keine guttenbergsche Schönheit. Dann wird noch der passende Artikel (allein die Überschrift ist schon der Hammer) dazu geschrieben, wie hier bei der WELT und dann im redaktionellen (!) Teil: Die fast 20 Prozent Wähler für die Wahren Finnen waren überwiegend Männer mit vergleichsweise schlechter Ausbildung. Die konnte der bebrillte, übergewichtige und oft sichtbar schwitzende Soini mit seinen Protestparolen gegen das akademische Establishment in Helsinki erfolgreich mobilisieren. Das ist schon ein tolles Niveau der Berichterstattung. Wenn dieses Qualitätsblatt über den vergangenen Wahlerfolg der FDP so getitelt hätte: Eine Schwuchtel, die die Hirnlosen verführt?, dann hätte ich das akzeptiert, aber so? Nee, das ist unterste Schublade. So etwas würde nicht mal ich schreiben und das heißt schon was. Gewundert hat mich dieser fast freundliche Artikel über ihn in der TAZ.Wer sich nicht an den Katechismus der Politisch Korrekten hält, der muss sich hier warm anziehen. Ich warte immer noch auf einen Linkspopulisten, der nicht BürgerInnen schreibt, den Unterschied zwischen Genus und Sexus kennt und deswegen „Bürger" sagt und nicht permanent Reden mit „Bürgerinnen und Bürger" aufbläht, der von Ökonomie was versteht und zuerst die Bankster an die Kandare legt, bevor er irgend etwas anderes macht.
Träumen wird man wohl noch dürfen.
Samstag, 02. April 2011
Vergesst die Bankster nicht!
Irland hat 4,5 Millionen Einwohner und der Finanzbedarf, den die angesehene Berufsgruppe der Bankster dort versemmelt hat, beträgt 15.500 € pro Einwohner. Die EU, d.h. wir sollen mal wieder zahlen, aber nicht an die Einwohner, sondern an die Zockerbande, der noch immer nicht das Handwerk gelegt wurde. Wenn schon unser Bundespräsident über die bösen Banken abschmust, dann muss doch was faul sein, was demnächst wieder über uns kommen wird, so unerwartet wie Weihnachten. Dann heißt es wieder: "Wenn es für alle nicht mehr reicht, dann springen die Armen ein." Es ist schon ein Kreuz, wenn man sieht, dass unsere Wahlbürger sich davon nicht beeindrucken lassen. Ich vermisse die Wutbürger. Wo sind die? Damit können doch nicht die alternativen Müslifresser gemeint sein, die Kröten von einer Straßenseite auf die andere heben, oder? Peter Sodann, verhaften Sie Ackermann - aber zackig!
Freitag, 11. März 2011
Das Kasino ist offen
Alle kaufen Öl, also kaufen wir auch Öl. Diese schwierige Formel rechtfertigt die hohen Boni der Bankster. Es wird vom Feinsten gezockt. So lange, bis der größere Idiot (the bigger fool) kommt. Meistens sind dies dann die tumben Deutschen und wir als Steuerzahler zahlen die Zeche. Zur Zeit sind dies - laut „Monitor" von gestern Abend - 7 € pro Tankfüllung und anschließend nochmals für die Rettung von systemrelevanten Banken.Mich packt die Wut, weil die Politik nichts, aber auch gar nichts getan hat, oder tut, um dieser Bande das Handwerk zu legen. Wer sich hier die Schuldenkurve ansieht, kann sich doch nicht zurücklehnen und gemütlich unsere Qualitätsparteien wählen, die Zipfelmütze über den Kopf ziehen und hoffen, dass der Messias in Gestalt des KT bald vom Himmel kommt und uns rettet.
Dies ist ein weiteres Anzeichen dafür, dass das Vertrauen in die Dollardrucker schwindet. Es gibt Rufer in der Wüste und einer, der gehört werden muss, ist Heiner Flassbeck. Wenn wir die Bankster nicht mit Fußfesseln, Online, Inhouse und sonst was, permanent kontrollieren, richten diese Brüder nur Unheil an. Am besten wäre geschlossener Vollzug. Wer jetzt meint, dass dies meine einseitige, kritisch linke Sichtweise nur ist, dem sei dieser Artikel der unverdächtigen FAZ empfohlen, aus dem ich zitiere: „Europa hat sich entschieden, in der Krise die Bürger zur Kasse zu bitten und die Banken ungeschoren davonkommen zu lassen. Aus privaten Schulden werden so öffentliche Schulden."
Nebenbei: Am 12. Februar 2009 habe ich Gold empfohlen. Damals stand der Kurs bei 737,039 € pro Unze. Heute sind es 1.024,08. Das ist eine Rendite von 39 Prozent in zwei Jahren! Da brauche ich kein Ackermann, der übrigens auf Platz 48 der Weltrangliste der größten Kapitalvernichter steht und weiterhin Geld bis zum Abwinken abmelkt! Wer kann schon eine Gehaltssteigerung von 580 Prozent bei größtem Versagen vermelden? Wir bezahlen unsere Totengräber sehr fürstlich.